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Wahlkreise in OWL bleiben bestehen

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linnemann111024_219Jetzt ist es amtlich: Die Wahlkreise Paderborn und Gütersloh werden zur anstehenden Bundestagswahl im nächsten Jahr nicht verändert. Dies beschloss der Bundestag vergangene Woche mit dem 20. Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Darin ist die zuvor diskutierte Neuordnung der Wahlkreise in Ostwestfalen-Lippe nicht mehr vorgesehen.

Ursprünglich hatte die Wahlkreiskommission aus demografischen Gründen vorgeschlagen, die Gütersloher Städte Verl und Schloß Holte-Stukenbrock dem Wahlkreis Lippe I zuzuordnen. Im Gegenzug sollte Werther vom Wahlkreis Bielefeld zurück zum Wahlkreis Gütersloh gehen. Dagegen hatten die zuständigen Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann (Paderborn) und Ralph Brinkhaus (Gütersloh) vehement Protest eingelegt. "Der Kreis Gütersloh wäre dadurch noch weiter auseinandergerissen worden", begründete Brinkhaus seine Haltung. "Man sollte gewachsene Strukturen nicht ohne Not zerstören", ergänzte Linnemann. Er verweist auf die gute Zusammenarbeit, die ihn nicht nur mit der Politik, sondern auch mit den Bürgern in Schloß Holte-Stukenbrock verbinde.

Auch der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Schloß Holte-Stukenbrock, Klaus Dirks, der sich bereits frühzeitig gegen eine neue Zuordnung ausgesprochen hatte, zeigte sich hocherfreut. "Ein erneuter Wechsel wäre den Menschen, die hier leben und die in den letzten zehn Jahren bereits zwei unterschiedlichen Wahlkreisen angehörten, nicht mehr zu vermitteln gewesen“, sagte Dirks.

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