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Der neue Vorstand der Frauenunion des Kreises Paderborn, hat auf seiner ersten und konstituierenden Sitzung im November, seine politischen Aufgaben und Ziele erarbeitet und diskutiert.

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, ist ein am 25. November jährlich erneut stattfindender Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen.

Dabei sollen vor allem Themen wie Zwangsprostitution, Sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut etc. zur Sprache kommen. Alle Länder dieser Erde sowie alle Gesellschaftsschichten sind betroffen.

 

Nach Angaben des Sozialdienstes katholischer Frauen Deutschland hat

jede vierte Frau im Alter von 16 bis 85 Jahren im Verlauf ihres Lebens körperliche oder/und sexuelle Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt und leidet oftmals lebenslang an den Folgen, denn alle Formen von Gewalt können zu erheblichen gesundheitlichen, psychischen und psychosozialen Folgen für die betroffenen Frauen und deren Kinder führen. Nach neuen Erkenntnissen sind vor allem Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen gefährdet, Opfer geschlechtsbezogener Gewalt zu werden. Sie sind im Erwachsenenleben fast doppelt so häufig körperlicher Gewalt und etwa zwei- bis dreimal häufiger sexueller Gewalt ausgesetzt als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt.

 

Ein weiteres wichtiges Thema für die Frauen im Kreis Paderborn ist die vermehrte Aufnahme von Flüchtlingen in allen Städten und Gemeinden. Zurzeit sind weltweit 50 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele Menschen wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Sie haben ein Recht auf eine menschenwürdige Unterbringung und benötigen unsere Unterstützung. Die Vorsitzende der CDU Frauen Maria Junge sagte dazu: „ Durch die aktuellen Terrorgeschehnisse der letzten Zeit, die Angst und Schrecken verbreiten, sind besonders wieder Frauen und Kinder die am stärksten Betroffenen. Wir haben eine Fürsorgepflicht gegenüber diesen Menschen, die so viel Leid erlebt haben.“

Der Vorstand der FU appelliert an die Bewohner des Kreises, sich für diese Menschen auf der Flucht einzubringen und sie so zu stärken, damit sie später wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können.

 

„Wir, als Frauenunion des Kreises Paderborn, wünschen uns eine Kultur des „Hinschauens und Einmischens“ in unserem Land“ so Maria Junge.“ Wenn jeder im Kleinen, nach seinen Möglichkeiten seinen Betrag leistet, in dem er hilft, unterstützt und Zivilcourage zeigt, dann wird damit schon die Welt verändert und verbessert“.   

 

Foto von links: Maria Strunz, Helga Gelhar, Birgit Rebbe-Schulte, Elisabeth
Beierle-Rolf, Hannegret Schmeken, Sabine Willeke, Frau Spenner, Maria Grewe,
Martina Gramlich,Maria Junge, Ruth Reller Marieluise Reineke, Luise
Heumüller, Petra Schreiner, Dagmar Bombe- Neumann, Susanne Meiche,
Karl-Heinz Wange

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