Daniel Sieveke zur Paderborner SPD in der Flughafenfrage

Erstellt: Mittwoch, 15. Juni 2016 07:00

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Sieveke fordert echten Einsatz für den Flughafen und unterstützt den Landrat:

 

„Paderborner SPD hat in Düsseldorf keinen Einfluss, Kraft-Besuch in Paderborn war von Arroganz geprägt!“

 

Der Paderborner Landtagsabgeordnete Daniel Sieveke (CDU) unterstützt die Ausführungen von Landrat Manfred Müller zum Paderborner Flughafen uneingeschränkt: „Manfred Müller hat hier den Finger in die Wunde gelegt, völlig zurecht und nicht zum ersten Mal. Die Paderborner SPD-Funktionäre haben sich entweder in Düsseldorf überhaupt nicht eingesetzt oder dort einfach nichts zu melden!“, greift Sieveke die jüngsten Äußerungen von Burkhard Blienert und Bernd Schäfer (beide SPD) an.

 

„In den Forderungen aus Paderborn ging es immer nur darum, eine Gleichberechtigung zu erreichen. Alle Flughäfen in Nordrhein-Westfalen sind für die Infrastruktur des größten Bundeslandes gleichermaßen bedeutsam. Hier erlaube ich mir den Hinweis, dass beispielsweise bei ähnlichen Terrorsituationen wie in Brüssel auch Flughäfen wie Köln/Bonn und Düsseldorf auf die anderen Flughäfen zurückgreifen müssten. Des Weiteren ist Nordrhein-Westfalen mit den Niederlanden zu vergleichen, dort wurden solche Zusammenhänge und Notwendigkeiten schon lange erkannt. Es ging uns gerade in Paderborn eben nie um Fördermittel für unseren Flughafen, gerade darum fragt man sich ja, warum die Hängepartie um den Status im LEP nicht längst beendet worden ist!“, so Sieveke zum Status der Regional- bzw. Landesbedeutsamkeit des Paderborner Airports im Landesentwicklungsplan. Wenn aber die Ministerpräsidentin bei Wirtschaftsbesuchen in Paderborn die Stärke OWLs lobe, aber sich nicht für eine Gleichbehandlung der notwendigen Verkehrsinfrastrukturen einsetze, dann handele es sich um eine „Fensterrede“.

 

 

„Die Paderborner SPD hat sich bei ihrer eigenen Landesregierung nicht durchsetzen können, auch Paderborn/Lippstadt landesbedeutsam zu stellen oder diese Unterscheidung im Landesentwicklungsplan einfach zu streichen. Der Einsatz dafür ist wiederholt versprochen worden. Wenn eine Hannelore Kraft dann in Paderborn zu Libori nichts Besseres zu tun hat, als die Passagierzahlen in Ahden zu kritisieren, dann zeigt das die Arroganz der Landes-SPD gegenüber dem ländlichen Raum und es zeigt auch, dass die Genossen aus Paderborn in der Staatskanzlei keinen Fuß in der Tür haben!“, ärgert sich Sieveke. „Ich frage mich, ob die Paderborner SPD vorher einen für die Region so wichtigen Punkt mit der Ministerpräsidentin überhaupt besprochen hat?“

 

 

Stattdessen Paderborner Politikern wie dem Landrat, die sich eben tatsächlich für den Flughafen spürbar einsetzten, einen zu deutlichen Tonfall vorzuwerfen, um in Düsseldorf weiter als Gesprächspartner akzeptiert zu werden, das sei an „Hochnäsigkeit und Arroganz seitens der SPD-Vertreter“ nicht zu übertreffen, so der Paderborner CDU-Abgeordnete. „Oder wollte man mit dem Angriff auf unseren Landrat nur schnell vom schroffen Umgang Krafts mit kritischen Junglandwirten beim Tag des Landvolkes ablenken?“, diese Frage stelle sich nicht nur Sieveke.

 

 

 

 

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