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Rente "solidarisch und gerecht" gestalten

Lichtenau/Kreis Paderborn (r). Die Ideen des Rentenmodells der katholischen Verbände gegen Altersarmut und eine gewünschte Umsetzung über die Vorgaben im neuen Koalitionsvertrag hat der gerade wiedergewählte Vorstand der kfd im Bezirk Lichtenau dem Kreisvorsitzenden der CDU, Karl-Heinz Wange, in der Paderborner CDU-Zentrale erläutert. Die Ernsthaftigkeit ihrer Forderungen an den Bundestag unterstrichen die Lichtenauer mit der Überreichung von mehr als 700 Postkarten aus der Aktion „Solidarisch und gerecht“.

 

Wange bedankte sich bei den heimischen Vertreterinnen der kfd und bei Pastor Josef Wördehoff. Diese verwiesen darauf, dass ein erster Vorschlag zu diesem Thema schon 2014 per Postkartenaktion bundesweit publik gemacht und den Abgeordneten des Bundestages überreicht worden sei. Da ihnen das mittlerweile verbesserte Rentenmodell aber noch nicht weit genug gehe und darin noch genügend Nachteile für Frauen vorhanden seien, die sich dafür entschließen, mehrere Kinder zu bekommen, sei nochmals diese Postkartenaktion gestartet worden. Karl-Heinz Wange sagte zu, die 700 Postkarten in Berlin zu übergeben.

 

Wange verwies darauf, dass im Koalitionsvertrag vereinbart sei, dass bis 2025 die Rente nicht unter das bisherige Niveau von 48 Prozent sinken solle. Ab 2025 soll eine paritätisch besetzte Kommission darüber beraten, wie es ab 2030 weiter gehen könne. Allerdings muss wohl weiterhin, wegen der nachrückenden geburtenstarken Jahrgänge, die dann in Rente gehen, das Rentenniveau weiterhin steuerfinanziert unterstützt werden.

Foto (v.l.n.r.): Kreisvorsitzender der CDU Karl-Heinz Wange, Tanja Schliephak, Relindis Meschede, Waltraud Fastlabend, Renate Lübbers, kfd-Präses im Bezirk Pfarrer Josef Wördehoff

 

 

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