KHW"Die Senne bleibt wie Sie ist - und das ist gut so!"

 

Mit diesen Worten kommentiert der CDU-Kreisvorsitzende Karl-Heinz Wange die Mitteilung des Sprechers der britischen Streitkräfte Michael Whitehurst, den Truppenübungsplatz in der Senne entgegen der vorherigen Ankündigung weiter militärisch zu nutzen. „Gewonnen hat meiner Ansicht nach die Senne. Mein Dank gilt den Briten. Und ich freue mich, dass der kommunale Frieden wieder hergestellt ist“, so lautet die weitere Bewertung Wanges.

 

 

 

Gewonnen habe die Senne, da sie als Symbiose von Natur- und Kulturlandschaft, d.h. so wie wir sie alle kennen und schätzen, erhalten bleibt. Sie genießt weiterhin den Schutz den eine militärische Nutzung zwangsläufig mit sich bringt und profitiert von der Pflege durch die Briten, die es anderswo nicht zum Nulltarif gibt. Sein Dank gilt den Briten neben der Pflege insoweit, als sie den besonderen Stellenwert der Senne als militärisches Übungsgelände mit der weiteren Nutzung nach außen deutlich machen. Diese Meinung teilt die Führung der Bundeswehr leider (noch) nicht. Vielleicht hilft auch hier die neue Einschätzung der geopolitischen Sicherheitslage. Letztlich trägt die Entscheidung auch zur kommunalen Befriedung bei. Seit der Abzugserklärung der Briten hat es eine andauernde kontroverse Diskussion darüber gegeben, wie es mit der Senne weitergeht. Einig war man sich, dass das, was durch die militärische Nutzung der Senne erreicht wurde, auf jeden Fall erhaltenswert ist. Die ihrem Gedankengut verpflichteten Naturschutzverbände waren vor allem auf die Errichtung eines Nationalparks fokussiert, während die kommunalen Vertretungen der betroffenen Sennegemeinden auch die wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Auswirkungen für ihre Gemeinden zu berücksichtigen hatten. Der Streit um die richtige Lösung dürfte jetzt bis auf weiteres vom Tisch sein. Die Senne bleibt wie sie ist und das ist gut so.

 

 

 

Fotounterschrift:

 

CDU-Kreisvorsitzender Karl-Heinz Wange




 

 

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