BHB PV 2019 WEBBernhard Hoppe-Biermeyer besuchte Herbram-Wald

Die Diskussion um den Kohleausstieg ist verbunden mit der Frage, wie die Energieversorgung in der Zukunft aussehen soll. Jahrelang hatte die rot-grüne Vorgängerregierung nur auf Windkraftanlagen gesetzt und andere nachhaltige Energiegewinnungsmethoden vernachlässigt. Das wird unter der neuen schwarz-gelben Landesregierung anders. Die NRW-Koalition setzt bewusst auch auf die Photovoltaik, um die Potenziale in Nordrhein-Westfalen voll auszuschöpfen.

 

 

 

Wie die Photovoltaik-Zukunft aussehen könnte, sah sich der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer jetzt im Energiedorf Herbram-Wald in Lichtenau an. Die Energiegenossenschaft dort will - nach der Versorgung mit Wärmeenergie aus dem Holzhackschnitzelheizwerk - das Dorf jetzt auch mit Strom aus Photovoltaik-Anlagen versorgen. 

So wie in Herbram-Wald geplant sollen auch in ganz NRW mehr und mehr Photovoltaik-Anlagen auf Haus- oder Parkdächern angebracht werden. Sie können die Solarenergie entweder sofort zur Energieversorgung des Hauses verwenden oder zwischenspeichern. Auf diese Weise können die Probleme der Energiegewinnung, -speicherung und -nutzung in Nordrhein-Westfalen verkleinert werden, da die Energie der Sonnenstrahlen optimal genutzt und verwertet werden kann. Gerade in den großen Städten und Ballungsgebieten bietet die Photovoltaik eine gute Alternative, da hier viele Dachflächen zur Verfügung stehen. Würde man dieses Potenzial komplett ausschöpfen, könnten rund 30 Millionen Tonnen CO2 landesweit pro Jahr allein bei der Stromerzeugung eingespart werden. Mit der Nutzung von Photovoltaik-Anlagen ließe sich also spürbar etwas zum Klimaschutz beitragen. Auch wird derzeit geprüft, ob Solaranlagen an Straßen oder schwimmende Solaranlagen, etwa auf Baggerseen und Regenrückhaltebecken möglich sind.

„Wir alle wünschen uns eine bezahlbare, umweltverträgliche und versorgungssichere Energiewende. Der ländliche Raum hat da schon viel durch die Windenergie geleistet, bei uns sogar mehr als genug. Nun können auch die Ballungsräume in NRW zur Energiewende beitragen“, befürwortet Bernhard Hoppe-Biermeyer den Plan der NRW-Koalition ausdrücklich. „Die Landesregierung wurde bereits beauftragt, die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden zu prüfen“, erklärt der Abgeordnete aus Delbrück.

Die Photovoltaik kann also schon bald die Energiewende weiter vorantreiben. Profitieren können von ihr dann alle Bürgerinnen und Bürger. Auch die der Zukunft.

Fotozeile:

 

Ein Best-Practice-Beispiel für die Umsetzung der Photovoltaik-Pläne der Landesregierung sah sich der heimische Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer (3.v.l.) im Energiedorf Herbram-Wald an (von links): Andreas Klüe (Aufsichtsrat und Fachbereich PV und Speichertechnik), Michael Klösener (Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft), Günter Voss (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) und Siegfried Buller (Projektleiter Photovoltaik und Speichertechnik in der Firma Concept in Bad Lippspringe).

 

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