RütherKPT2019 WEBKreisparteitag 2019 mit Delegiertenwahlen

Am Samstag, 09.11.2019, war es wieder soweit: Die Mitglieder der CDU im Kreisverband Paderborn versammelten sich und trafen auch wieder Entscheidungen.

Delegierte für den Bezirksparteitag OWL, den Landesparteitag NRW und den Bundesparteitag der CDU Deutschlands wurden gewählt. Zudem referierte Zeitzeuge Thomas Lukow über 30 Jahre Mauerfall am Beispiel der ehemaligen Gefängnisstadt Bautzen. Hier zur Nachlese der Einladungsflyer, bestehend aus Innenseite und Außenteil. Nachfolgend lesen Sie die offzielle Pressemitteilung mit allen wesentlichen inhaltlichen Statements des Kreisparteitages:

Mit guten Konzepten, erfahrenen und frischen Kandidaten und dem Sachverstand möglichst vieler Mitbürger wird die CDU in den Kommunalwahlkampf 2020 ziehen. Den Startschuss dazu gab CDU-Kreisvorsitzender Christoph Rüther beim Kreisparteitag mit Delegiertenwahlen im Paderborner Schützenhof. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls kam mit Thomas Lukow auch ein Zeitzeuge aus der ehemaligen DDR zu Wort, der nicht die Probleme nach der Wende in den Fokus nahm, sondern am Beispiel der Stadt Bautzen, wo er selbst monatelang als versuchter Republikflüchtling im Gefängnis saß, aufzeigte, wie gut sich „der Osten“ tatsächlich entwickelt hat. Für ihn und viele andere ist der Tag des Mauerfalls heute ein Sinnbild der Hoffnung.

Kreisvorsitzender Rüther erinnerte mit einer Gedenkminute aber selbstverständlich auch an den 9. November 1938 als den Beginn der Novemberpogrome der Nationalsozialisten gegen die jüdische Bevölkerung. Ein Tag, der trotz der Freude über die Wiedervereinigung vor 30 Jahren auch in den Köpfen und Herzen der Menschen bleiben müsse als ständige Erinnerung an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.

Rüther betonte, dass die CDU seit der Gründung der Bundesrepublik viele Jahrzehnte lang in den heimischen Rathäusern den Ton angegeben und die Region maßgeblich nach vorne gebracht habe. „Und wir haben bewiesen, dass bei uns die Kompetenz für alle entscheidenden Themen liegt, dass wir die Verbindungen nach Düsseldorf und Berlin, aber auch nach Brüssel haben, um wichtige Projekte auch gegen starke Mitbewerber durchzusetzen. Mit Carsten Linnemann, Daniel Sieveke und Bernhard Hoppe-Biermeier haben wir ebenso erfahrene wie junge und unverbrauchte Abgeordnete mit Ideen, Funktionen und Einfluss bis in die Spitzen der Partei und Fraktion.“

Die Musik spiele aber immer noch hier, in den Kommunen und im Kreis. „Hier kann und sollte jeder mitmachen und sich einbringen. Dazu muss man nicht CDU-Mitglied sein, dieses Angebot richte ich an jeden Bürger, mit seinen persönlichen Ideen unsere Gemeinde oder Stadt weiter nach vorne bringen.“

Populismus und Hysterie seien dabei nicht angebracht. Rüther nannte als Beispiel die Landwirtschaft, die von Kritikern an den Pranger gestellt werde. „Als CDU dürfen wir es nicht zulassen, dass unsere Bauern, unsere Nachbarn, als Erzeuger und Garanten für den wesentlichen Teil unserer hochwertigen Lebensmittel diffamiert werden. Die Landwirtschaft ist ein wichtiges Standbein für die regionale Versorgung. Aber aus jedem Produktionsbetrieb können wir keinen idyllischen Biobauernhof machen, wenn wir nicht die Versorgungskapazitäten aufs Spiel setzen wollen. Darin spiegelt sich die Unehrlichkeit von so genannten Aktivisten wider.“

Bundestagsabgeordneter und CDU-Fraktionsvize Dr. Carsten Linnemann gab einen kurzen Einblick aus dem turbulenten Politikalltag der Großen Koalition und sparte dabei auch nicht mit Kritik an der öffentlichen Darstellung und Wahrnehmung der Großen Koalition. Am Beispiel eines jeden Schützen- oder Sportvereins könne man doch ablesen, wie sehr die Führung über Erfolg oder Misserfolg entscheide. „Gute Führung und Führungsverantwortung erwarten die Bürger deshalb ganz besonders von ihren Politikern und in Zeiten, wo die Wirtschaft sich abschwächt und wo Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen.“ Die Union dürfe mit Rücksicht auf den Koalitionspartner, etwa bei der Grundrente,  nicht ihre Überzeugungen über Bord werfen. Die CDU als Partei sei immer dann stark gewesen, wenn sie sich auf ihre drei Wurzeln konzentriert habe – die christlich-soziale, die konservative und wirtschaftsliberale – und diese mit Persönlichkeiten verbunden und vertreten habe. Trotz der unbestrittenen Erfolge in den vergangenen 10 Jahren sei etwas ins Rutschen gekommen. „Ich kann nur ein offenes Land sein, wenn ich auch Grenzen setze.“ Integration, Migration und Sicherheit seien die Themen, bei denen die Politik Vertrauen verloren habe bei den Menschen. „Wir müssen offen mit den Fakten umgehen, diskutieren, streiten, Lösungen finden und umsetzen. Macron und Kurtz haben in ihren Ländern Visionen entwickelt. Wir brauchen jetzt ein Team und einen intellektuellen Überbau, um diese Ideen in einem Modellstaat Deutschland zu entwickeln und letztlich den Menschen Visionen zu vermitteln.

 

Der Landtagsabgeordnete und Innenausschussvorsitzende Daniel Sieveke gab sich kämpferisch: Sein Motto „raus aus dem Büßerhemd und rein in den Kampfanzug“ solle dazu anspornen, die politische Arbeit weiter zu verbessern und den Führungsanspruch zu erheben, aber auch deutlich machen, was bereits erreicht worden sei. Die Koalitionsarbeit unter Ministerpräsident Armin Laschet in Düsseldorf sei ebenso unaufgeregt wie vorbildlich, etwa in der Wirtschafts-, Bildungs-, Polizei- und Sicherheitspolitik. „Das bringt unser Land richtig gut voran. Das honorieren auch die Wähler.“

 

 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
4
6
9
10
11
13
14
15
17
20
21
22
25
26
27
28
29
30
31

union_magazim_7903
ovs_banner

Banner CDU Deutschland