Sieveke: 90 Mio. Euro für Luftfilter in Schulen und Kitas

Erstellt: Dienstag, 31. August 2021 07:00

 

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Der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Sieveke zum neuen Förderprogramm: 90 Millionen Euro für Luftfilter an Schulen und Kitas

Lob für die schnelle Ausstattung kirchlicher Schulen im Erzbistum Paderborn

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags hat letzten Donnerstag Gelder für ein neues Förderprogramm „Luftfilter an Schulen und Kitas“ freigegeben. Zusammen mit Mitteln des Bund stehen den Kommunen mehr als 90 Millionen Euro zur Verfügung, um mobile Luftfiltergeräte anzuschaffen.

„Schulen und Kitas brauchen unsere Unterstützung, damit verhindert wird, dass Betreuung, Bildung und Begegnung nicht so schnell wieder schmerzhaft und flächendeckend abgebrochen werden müssen. Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche dann wieder als Erste zurückstecken müssten“, so der Unionspolitiker Sieveke.

Sieveke lobte das Erzbistum Paderborn als Schulträger ausdrücklich, da bereits in den Sommerferien 20 Schulen mit 650 Luftreinigungsgeräten ausgestattet wurden. Diese wurden aus eigenen Mitteln finanziert: „Die schnelle Reaktion für den Gesundheitsschutz zeigt beispielhaft, dass auch bei Lieferschwierigkeiten und Produktionsengpässen die Anschaffung von Lüftern in einem angemessenen Zeitraum möglich ist.“

Schul- und Kitaträger können mit dem Förderprogramm Lüfter für Räume der sogenannten Kategorie 2 anschaffen, also Räume, in denen die Lüftung nur eingeschränkt möglich ist, weil z. B. Fenster nur kippbar sind. Durch die Gelder wird für Kommunen eine 100-Prozent-Finanzierung der Geräte gesichert.

Das Land folgt mit der Anschaffung mobiler Filtergeräte den Empfehlungen von Virologen und des Umweltbundesamts: Regelmäßiges Lüften mit offenen Fenstern, regelmäßiges Testen und das Tragen von Masken bleiben die wichtigsten Maßnahmen. Mobile Lüftungsgeräte können in schlecht zu belüftenden Schulräumen unterstützen und die Luftqualität zusätzlich verbessern. Diese Ansicht wird auch vom Städte- und Gemeindebund geteilt.

„Neue Sorgen um Mutationen des Virus verunsichern Eltern, Kinder und Jugendliche. Junge Menschen haben in der Pandemie enorme Solidarität mit Älteren, Kranken und gesundheitlich Gefährdeten gezeigt, die zuerst geimpft wurden. Das wird viel zu wenig wahrgenommen. Jetzt ist es umgekehrt an uns, den Älteren, Solidarität mit den Jungen zu zeigen. Dazu gehört auch, dass die Menschen die die Möglichkeit haben sich impfen zu lassen, dies auch tun.“, erläutert Sieveke den Hintergrund der Förderung.  

Bereits im vergangenen Herbst hat NRW bereits als eines der ersten Länder ein 50-Millionen-Programm aufgelegt und zusammen mit den Kommunen mehr als 5000 Schulräume mit mobilen Luftreinigern ausgestattet oder bauliche Maßnahmen zur Erhöhung des Luftaustausches in den Räumen ergriffen.