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Bemühungen der Landesregierung zahlen sich aus - landesweit 700 neue Stellen

Kreis Paderborn. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen kann sich zum 1. September dieses Jahres über ein deutliches Personalplus freuen – und das hat auch positive Auswirkungen auf den Kreis Paderborn. Insgesamt wächst die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den landesweiten Kreispolizeibehörden um rund 700 an, teilt das NRW-Innenministerium mit. Für den Kreis Paderborn bringt die Einstellungsoffensive etwa 20 neue Kräfte, die in der Region für zusätzliche Sicherheit sorgen. Die sogenannte Zielsollstärkenberechnung ergab für den Kreis Paderborn ein Plus von 19,48 Stellen.

„Die großen Bemühungen der vergangenen Jahre haben sich ausgezahlt und eine Trendwende ist eingeläutet: Mittlerweile gibt es mehr Einstellungen als Pensionierungen und erstmals erhält jede der 47 Kreispolizeibehörden in NRW mehr Beamte“, freut sich Bernhard Hoppe-Biermeyer, CDU-Landtagsabgeordneter für das Paderborner Land. „Bei den vielfältigen Herausforderungen der Polizei wurde der Stellenzuwachs auch höchste Zeit“, sagt NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

Grund für den Personalzuwachs ist das deutliche Plus bei den Einstellungen der Polizeibeamten und Regierungsbeschäftigten in der vergangenen Legislaturperiode. Wegen der dreijährigen Ausbildung erhöhen sich die Einstellungszahlen bei den Polizeibeamten aber erst jetzt spürbar. Die Zahl der Kommissaranwärter wurde 2017 auf 2300 erhöht, aktuell sind es 2600. Den Kreispolizeibehörden stehen heute zudem zusätzlich 2500 Stellen für Regierungsbeschäftigte zur Verfügung, die die Polizeibeamten von administrativen und verwaltenden Aufgaben entlasten, aber auch als Spezialisten für ausgewählte Bereiche der Kriminalitätsbekämpfung fungieren.

Durch die massiven Investitionen in zusätzliche Stellen hat sich die Personalsituation der Polizei in Nordrhein-Westfalen bereits verbessert und wird dies in den kommenden Jahren weiter tun. Der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung sieht dazu nochmals eine Steigerung der Einstellungszahlen beim Polizeinachwuchs auf jährlich 3000 vor. „Es ist wichtig und richtig, dass wir diese Entwicklung auch mit unserem neuen Koalitionspartner vorantreiben“, begrüßt Hoppe-Biermeyer diese Entscheidung.

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