Steinmeier und Linnemann

 

Eine große Ehre für den heimischen MdB

Bundespräsident Steinmeier (SPD) und Linnemann (CDU) im Schloss Bellevue

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat den Paderborner CDU-Politiker zu einem Gespräch in seinen Berliner Amtssitz Schloss Bellevue geladen. Die beiden Politiker tauschten sich dabei auch über die Idee eines Gesellschaftsjahres aus. Linnemann macht sich seit Jahren für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für Schulabgänger stark und begrüßt daher, dass sich Bundespräsident Steinmeier im vergangenen Jahr ebenfalls für einen Pflichtdienst ausgesprochen hat. „Wir würden so Teamfähigkeit, die Übernahme von Verantwortung und Respekt vor der anderen Meinung stärken. Es geht uns um den Zusammenhalt der Gesellschaft, aber auch um die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen“, so Linnemann. Das Gesellschaftsjahr könnte zum Beispiel im Pflege- und Sozialbereich, bei der Bundeswehr, im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, in Vereinen oder im Ausland geleistet werden. Linnemann betont, dass auch eine kürzere Zeit als zwölf Monate denkbar sei. „Es geht um eine breite, überparteiliche Debatte in der Bevölkerung. Klar ist, dass das Gesellschaftsjahr nicht gegen eine Mehrheit durchgesetzt werden darf“, erläuterte Linnemann. Verschiedene Umfragen hätten jedoch gezeigt, dass mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland für die Einführung seien. An dem Gespräch in Steinmeiers Amtszimmer in Schloss Bellevue nahm auch die Chefin des Bundespräsidialamtes, Staatssekretärin Dörte Dinger aus Paderborn, teil. Steinmeier ist im lippischen Dorf Brakelsiek aufgewachsen.

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cdu journal 3-22

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